Radtour mit Steigungen und Steigerungen

Familie bei einer Pause während einer Radtour

Durch die Felder, die Wälder,
die Auen der Sonne entgegen

Die erste Steigung ist gleich zu Beginn zu bewältigen. Meine Lieblings-Radtour führt über die Nord-Süd-Brücke mit Blick auf das Stahlwerk, das fast 125 Jahre alte Herzstück der schaffenden Stadt. Und anders als im richtigen Leben kommt dann ein erfreuliches Wegstückchen. Wer hoch steigt, kann tief fallen, heißt es, aber für Radler ist die Sache anders. Wer sich hochgequält hat, kann lange ­ ohne zu treten ­ runterrollen.

Ich rolle immer geradeaus Richtung Süden. Und weil ich nicht gern schon vor dem Aufstehen in die Pedale trete, ist früher Nachmittag, und es geht schnurstracks der Sonne entgegen. Der Radweg führt am Krankenhaus vorbei an der Bundesstraße 444 entlang. In der "Grünen Aue" , einer Senke kurz vor der ehemaligen Ilseder Mühle, biege ich links in den Wirtschaftsweg ein; und ab geht´s durch die Felder, durch die Wälder, durch die Auen, am Wald "Gräwig" vorbei, durch die Feldmark auf den Gutsforst Oberg zu.

Wenn die Beine müde werden, macht das nichts. Es gibt am Weg Bänke. Mein liebster Ausruhplatz ist dort zu finden, wo der Waldweg den Blick auf den Bismarckturm freigibt. Oft habe ich mir etwas zum Lesen eingesteckt, manchmal einen kleinen Gedichtband, aber das ist ein ganz privater Tip: Wo, wenn nicht hier, kann jemand sich heute noch in Ruhe ein Gedicht zu Gemüte führen!

Nach dem Verschnaufen ist der Aussichtsturm rasch erreicht. Auch wenn er nicht geöffnet ist, schaue ich von der gut 100 Meter hohen Kuppe gern ins Peiner Land und freue mich darüber, daß ich so fernab von der Hektik des Alltags bin.

Jenseits der Anhöhe liegt das Dorf Münstedt. Kreuz und quer radele ich hindurch und finde unter den gastlichen Häusern eines, in dem ich meinen Kaffeedurst löschen kann.

Bäume am StraßenrandDen Rückweg nehme ich über Schmedenstedt. Am Ortseingang fahre ich geradeaus, ohne der abknickenden Hauptstraße zu folgen. Der Feldweg führt auf eine moderne katholische Kirche zu. Sie steht auf einer kleinen, bewaldeten Anhöhe, dem Escheberg. Na ja, im platten Land nennt sich schon "Berg", was kaum höher als ein Schiffsmast über den Meeresspiegel hinausragt.

Das nächste Dorf ist Dungelbeck. Wer jetzt Bierdurst hat, kann gut einkehren. Wen aber die Sportschau lockt, der hält sich am Ortseingang rechts, biegt vor dem nächsten Wäldchen links ab und überquert die Bahnlinie, um die Woltorfer Straße zu erreichen. Links geht´s vorbei an neuen Gewerbegebieten, zurück in die Stadt.

Ein Ausflug ohne große Anstrengung, dafür mit all den Landschaftseindrücken, die das Peiner Land zu bieten hat. Der Tacho zeigt weniger als 20 Kilometer an.

Beim nächsten Mal darf´s etwas mehr sein.

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